Der Bereich der D- bis C - Junioren /-innen wird als Aufbaubereich bezeichnet, da in diesem Alter der Entwicklungsprozess zwischen Kindheit und Erwachsenenalter im Spannungsverhältnis zwischen individuellen Bedürfnissen und gesellschaftlichen Anforderungen gekennzeichnet ist.

Unterschiedlich ist das Einsetzen der Pubertät zu verzeichnen, was auf die körperlichen Gegebenheiten der Spieler Ein- und Auswirkungen hat.
Gravierende Veränderungen im kognitiven Bereich und der Identitätsentwicklung sind wahrnehmbar. Jugendliche nabeln sich langsam von den Eltern ab, der Aufbau einer eigenen Persönlichkeit findet mit unterschiedlicher Intensität statt.

Viele Einflüsse führen zu einer Unsicherheit und Probleme der eigenen Orientierung.
Trainer sind hier mit Fingerspitzengefühl gefragt, um die heterogenen Gruppen gleichwertig anzunehmen und ihrem Entwicklungsstand zu behandeln.
Konflikte zwischen den Spielern müssen pädagogisch behandelt werden und die Spieler müssen in diesem Spannungsfeld nicht alleine stehen gelassen werden.
Erwachsene haben hier alles an erdenklichen Hilfestellungen zu geben.

Im Bereich der Trainingsarbeit ist hier über den Schwerpunkt des Erlernens von Bewegungsabläufen mit und ohne Ball eine Stabilisierung zu erzielen.
Es wird leichter fallen, Bewegungsabläufe und Techniken aus der vorpuberalen Phase beizubehalten, was sonst nur mit mehr Zeitaufwand erlernbar möglich wäre.
Für das Training im Aufbaubereich ist es somit sinnvoll, diese Phase für Bewegungsabläufe mit und ohne Ball, taktische Inhalte auszunutzen.
Die Wahrnehmung der Spieler ist nicht mehr nur Ich-bezogen auf dem Platz, sondern es werden das Spiel, der Gegner, eigene Mitspieler und Positionen ganz anders wahrgenommen.
Training wird hier im technischen und taktischen Bereich zur individuellen Ausbildung der Spieler genutzt.
Hier sind die größten Leistungsfortschritte erzielbar insbesondere ein höheres Spieltempo unter Berücksichtigung der körperlichen Voraussetzungen.
Das Training im Technikbereich legt einen weiteren Schwerpunkt auf die hohe Wiederholungszahlen im Wechsel zwischen Üben/Spielen und Verstärken der Beidfüßigkeit.
Taktiktraining sollte spielerisch erfolgen und nicht überladen werden mit Anweisungen.
Selbstständige Entwicklung von Lösungsmöglichkeiten führt zur Kreativität der Spieler im täglichen Leben und in schwierigen Spielsituationen auf dem Platz.

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